Chemie in Pumpensystemen

Chemie in hydraulischen Pumpenanlagen

Wussten Sie, die Hauptursache für den Einsatz von Chemie in Pumpensystemen Lufteintrag ist?

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 Fragen Sie sich auch?

– Was kostet mich der falsche Einsatz von Chemikalien?
– Wie kann ich einfach meine Wasserqualität nach VDI 2035 o. 2047 aufrechterhalten?
– Warum muss ich die Wasserchemie in meinem Pumpensystem beachten?
– Wie kann ich meine Anlage ohne Chemie betreiben und dabei Betriebskosten sparen?

Die chemische Beschaffenheit von Anlagenwasser hat einen wesentlichen Einfluss auf das gesamte System.

Die Leitfähigkeit und der pH-Wert geben Auskunft über die Korrosivität des Wassers.
So wird bei einem zu niedrigen pH-Wert das Eisen in den Leitungen und bei den Komponenten angegriffen. Bei zu hohen pH-Werten löst es Aluminium und Kupfer aus
den Leitungen.
Hohe Chlorid Werte lösen sogar Edelstahl auf.

Unterstützend kommt es bei Biofilmbildung im Anlagenwasser punktuell zu massiven pH-Wert Absenkungen. Ein hoher Leitwert begünstigt all diese Prozesse.

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Durch regelmäßige Probeentnahmen und Analysen des Betriebswassers 
kann die
chemische Beschaffenheit bestimmt werden.


Durch ein Ionentauschverfahren können die vorgeschriebenen Parameter (VDI 2035)
erreicht werden.
Die Salze im Wasser werden entfernt und der pH Wert wird eingestellt. Biologische
Parameter können mit Entgasung, Entschlammung und der guten chemische
Beschaffenheit des Anlagenwassers in Griff behalten werden.

Welches Wasser hat wenig Leitfähigkeit?
Grundsätzlich ist reines 
Wasser nicht leitfähig, d.h. es leitet keinen elektrischen Strom. Erst im Wasser gelöste Stoffe, wie Chloride, Sulfate oder Carbonate machen das Wasser leitfähig. Durch die Messung dieser Leitfähigkeit kann also auf die Menge der im Wasser gelösten Teilchen geschlossen werden.

Je mehr Strom durch die Wasserprobe fließt, umso höher ist die Leitfähigkeit und desto größer auch die Anzahl der Fremdstoffe im Wasser. Destilliertes Wasser ist mit einer Leitfähigkeit von höchstens 20 µS/cm somit kaum leitfähig, während es im deutschen Leitungswasser etwa 300 bis 800 µS/cm sind.

Leitfähigkeit bei 25 Grad Celsius
Reinstes Wasser 0,055 μ S/cm
Entionisiertes Wasser 1 μ S /cm
Regenwasser 50 μ S /cm
Trinkwasser 500 μ S /cm
Industrielles Abwasser 5 mS /cm
Meerwasser 50nS/cm
1 mol /L NaCI 85 mS /cm
1 mol /L HCI 332 mS /cm
Nachfolgend finden Sie Punkte , durch die eine Anlage ohne Chemie betrieben werden kann und dabei Betriebskosten einspart!
  • Wesentliche Grundlage ist eine richtige Druckhaltung
  • Je nach Anlage und Größe ist eine Entgasung, thermisch oder mit Unterdruck, zu empfehlen
  • Entschlammen über geeignete Abscheidetechnik, keine Schmutzfänger!
  • Einen Fokus sollten Sie auf das Nachspeisewasser legen, was ist das richtige Wasser
  • Das Wasser mind. einmal im Jahr beproben um frühzeitig handeln zu können
Was Sie hier gelesen haben stammt aus unseren Technischen ABC Sammlung zum Thema Chemie in Pumpensystemen. Wenn Sie mehr lesen möchten können Sie sich hier das kostenlose Whitepaper herunter laden.