Betriebssicherheit durch stabiles Systemwasser

Betriebssicherheit durch stabiles Systemwasser

 Systemwasser als Bindeglied 


Effiziente Luft- und Schlammabscheider sowie den Anlagen angepasste Druckhaltesysteme wurden bei MTU Maintenance Hannover installiert.

Diese Komponenten gewährleisten einen stabilen Betrieb im größten deutschen Werk, das Flugzeugtriebwerke instand setzt. Mit ihnen wird zudem eine hohe Sicherheit erzielt, denn Störungen oder Ausfälle könnten gravierende Folgen haben. 

Die Wechselwirkung zwischen manuellem Entlüften, Pumpenleistung und Verbrauchsdaten führte dazu, dass schon vor mehreren Jahren eine ganze Reihe von Komponenten für die Luft- und Schlammabscheidung sowie Vakuumentgasung in die Anlagen integriert wurde.

MTU 1

Betriebssicher steht an erster Stelle! 

Bei einem sich permanent entwickelnden Standort muss die Gebäudetechnik Schritt halten, um so sämtliche sicherheitsrelevanten Arbeitsschritte bei der Triebwerkswartung möglichst perfekt zu unterstützen.
Ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses war und ist die Optimierung der Pumpen, ohne die sämtliche Anlagen nicht lebensfähig wären.
In diesem Kontext besteht seit fast zehn Jahren die Verbindung zwischen Pumpen Binek und der MTU. Im Zuge der Zusammenarbeit wurde auch die Qualität der Wärme und Kälte transportierenden Medien in den Blick genommen.

Der Erfolg stellt sich ein! 

Die Optimierung der wasserführenden Anlagen mit Hilfe von Druckhaltesystemen, Vakuumentgasung und Schlammabscheidung hat zu deutlich stabileren Bedingungen geführt.
Die positiven Veränderungen lassen sich unter anderem an besserer Pumpenleistung und an Verringerungen der Wartungseinsätze ablesen.

Die eingesetzte Hardware funktioniert – im Gegensatz zu  Schmutzfängern und  Entlüftungseinrichtungen – praktisch wartungsfrei, lediglich  Verschleißteile sollten regelmäßig getauscht werden.

Der Einsatz der Komponenten führte nach ersten Berechnungen bereits zu einer drastischen Reduzierung der Stromverbräuche und somit zu Einsparungen von bis zu 10.000 Euro pro Jahr bei den Energiekosten.

MTU 2
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In wasserführenden Heiz- und Kühlanlagen tritt Luft in drei Arten auf, abhängig von Temperatur und Druck: als große Luftblase, als Mikroblase und in gelöster Form.

Sie wird z. B. durch das Auffüllen nach einer Entlüftung oder durch feine Undichtigkeiten an Armaturen oder Verschraubungen bzw. Verpressungen eingebracht. Auch die Installation selbst beeinflussen die Luftmenge im System.

Reaktionen und Beeinträchtigungen! 

An Pumpenanlagen wird durch Lufteintrag Schäden durch Kavitation begünstigt. Die schlagartige Kondensation der Mikroblasen am Pumpenlaufrad bewirkt eine Hohlraumbildung, so das sie zusammen mit der Reibung der Flüssigkeit zum Abtrag des Materials führt.

Ebenso gravierend sind die Folgen des in der Luft enthaltenen Sauerstoffs:
Sauerstoff fördert die Korrosion und die Schlammbildung, was wiederum verstopfte Düsen in Prozessanlagen oder Zirkulationsstörungen hervorrufen kann. Daher legt die VDI 2035 für Sauerstoff in Heizungen einen Grenzwert von < 0,1 mg/l fest.

Auch der im Wasser vorhandene Stickstoff, der sich als reaktionsträges Element anreichert, zeigt sich oft durch hydraulische Probleme. 
Materialvielfalt erschwert eine Einstellung des Betriebswassers zusätzlich:
Sind Stahl, Kupfer und Aluminium in einem System verbaut, so soll der pH-Wert zwischen 8,2 und 8,5 liegen. Nur in diesem engen Fenster sind die Werkstoffe vor Korrosion geschützt.

In Kühlkreisläufen fördert die Luft ebenfalls die Bildung von Ablagerungen und Korrosion. Hier ist es schwieriger die Anlage optimal einzustellen, da das Temperaturniveau in der Regel niedriger und die Differenz (ΔT) zwischen Vor- und Rücklauf geringer ist.

Was Sie hier gelesen haben stammt aus unseren Technischen Testimonial  zum Thema Wasserkonditionierung von Pumpensystemen. Wenn Sie mehr lesen möchten, können Sie sich hier die Referenz Betriebssicherheit durch stabiles Systemwasser kostenlos herunter laden.